Satzung des Vereins
“Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.”



§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen und führt den Namen:
“Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.”.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Krefeld.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte” Zwecke der Abgabenverordnung vom 1.1.1977.

Er setzt sich die Aufgabe, durch sportliche Angebote vielfältiger Art einschließlich Pflege der Geselligkeit die Lebensfreude, körperliche Fitneß und Gesundheit seiner Mitglieder zu fördern und somit betagten Bürgern Sport- und Betreuungsangebote als offene Altenhilfe zu gewähren durch vielfältige Angebote für eine sinnvolle
Freizeitgestaltung. Hierzu dienen kulturelle Fahrten und Besichtigungen ebenso wie Vorträge, Lesungen u. ä. Veranstaltungen.

Regelmäßige Begegnungen zum gemeinsamen Kartenspielen, Handarbeiten, Zeichnen, Sprachenlernen, Singen, Musizieren sowie gemeinsamen Feiern sollen die Lebensqualität der Vereinsmitglieder erhöhen.

2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Der Verein ist parteilich und konfessionell ungebunden.   

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
     
§ 4 Mittel

Die zur Erreichung seines Zwecks notwendigen Mittel erwirbt der Verein

  a) durch Mitgliedsbeiträge,
  b) durch Veranstaltungen,
  c) durch Spenden, Stiftungen und Zuschüsse jeder Art.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.    

§ 5 Gewinne und Verwaltungsausgaben
    
1. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
   
§ 6 Mitgliedschaft
    
1. Personen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, können Mitglied des Vereins werden.

2. In Ausnahmefällen - über die der Vorstand entscheidet - können auch Personen, die erst 55 Jahre alt sind, Mitglied werden.

3. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar; ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

4. Passive Mitglieder können natürliche und juristische Personen, sonstige Körperschaften und Firmen sein, die den Verein in seinen Bestrebungen unterstützen wollen.  

5. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die den Verein in seinen Bemühungen unterstützen, können mit ihrem Einverständnis durch den Vorstand zum Protektor berufen werden.

6. Wer sich hervorragende Verdienste um den Verein erworben hat, kann auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit zum Ehrenmitglied ernannt werden.

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft    

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß oder Tod, bei korporativen Mitgliedern durch Auflösung der Körperschaft.

2. Der Austritt ist nur zum Jahresende möglich. Die Kündigung muß spätestens am 15.12. des Jahres schriftlich bei der Vereinsadresse eingegangen sein.

3. Der Ausschluß kann bei groben Zuwiderhandlungen gegen die Zwecke oder die Interessen des Vereins sowie bei unehrenhaftem Verhalten erfolgen. Über den Ausschluß entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung mitzuteilen. Eine schriftliche Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den Ausschluß entscheidenden Versammlung zu verlesen. Der Ausschluß eines Mitgliedes wird mit der Beschlußfassung wirksam.
     
§ 8 Mitgliedsbeitrag

1. Alle Mitglieder sind zur Zahlung der festgesetzten Beiträge verpflichtet. Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

2. Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können einzelne Mitglieder auf Antrag zeitlich begrenzt von der Beitragspflicht befreien.

3. Der Mitgliedsbeitrag wird grundsätzlich durch Bankeinzugsermächtigung erhoben.

4. Ehrenmitglieder und Protektoren sind von der Zahlung eines Beitrages befreit.

5. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

§ 9 Organe des Vereins

1. Organe des Vereins sind:

   a) die Mitgliederversammlung
   b) der Vorstand

2. Der Vorstand besteht aus:

   dem 1. Vorsitzenden
   dem 2. Vorsitzenden
   dem Schatzmeister
   dem Geschäftsführer
   wenigstens 3 Beisitzern

§ 10 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen

  a) mindestens einmal jährlich und zwar im ersten Halbjahr,
  b) auf Beschluß von mindestens 4 Vorstandsmitgliedern,
  c) auf schriftlichen Antrag von 20 % der Mitglieder.

Der Antrag muß Zweck und Gründe der Einberufung enthalten.

2. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand - durch schriftliche Einladung - unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen einzuberufen.

3. Auf jeder ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung können Satzungsänderungen mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden angenommen werden. Die Absicht, eine Satzungsänderung durchzuführen, muß in der Einladung angekündigt werden.

4. Beschlußfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder erforderlich.

Ist eine zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, so ist vor Ablauf des Monats seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederver-
versammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese weitere Versammlung darf frühestens 2 Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen. Die Einberufung zu der weiteren Versammlung muß einen Hinweis auf die erleichterte Beschlußfähigkeit
enthalten.

Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlußfähig.

5. In der Mitgliederversammlung wird durch Handzeichen abgestimmt.

  Auf Antrag eines Mitgliedes ist schriftlich und geheim abzustimmen.
  Jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Vertretung ist unzulässig.
  Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen
  Mitglieder, soweit das Gesetzt oder die Satzung keine andere Mehrheit vorschreiben.
  Bei Stimmengleichheit gilt der Beschlußgegenstand als abgelehnt.

6. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, in seiner Vertretung der 2. Vorsitzende und bei deren Abwesenheit ein anderes Vorstandsmitglied, auf das sich die übrigen anwesenden Vorstandsmitglieder einigen.

7. Über alle Beschlüsse, die in der Mitgliederversammlung gefaßt werden, ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Wenn mehrere Vorsitzende tätig werden, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganz Niederschrift.

8. Zu der Mitgliederversammlung können auch Nichtmitglieder, insbesondere Vertreter der Behörden, anderen Vereinen und Verbänden eingeladen werden.

§ 11 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung nimmt alljährlich

 a) den Jahresbericht des Vorstandes,
 b) den Prüfungsbericht der von der Mitgliederversammlung jährlich gewählten Kassenprüfer entgegen.

Sie beschließt u. a. über:

 Entlastung des Vorstandes
 Neuwahl des Vorstandes
 Neuwahl des Kassenprüfers
 Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
 Satzungsänderungen
 Auflösung des Vereins
 sonstige Anträge
    
§ 12 Vorstand

1. Vorstandsmitglieder brauchen nicht die Voraussetzungen des § 6 zu erfüllen. Sie sind kraft Amtes Mitglieder des Vereins.

2. Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Geschäftsführer.

Der 1. Vorsitzende bzw. der 2. Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich.

3. Die Mitglieder des Vorstandes werden, und zwar jeder von ihnen einzeln, für ihr Amt mit den im nachfolgenden Abschnitt genannten Mehrheiten von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren mit der Maßgabe gewählt, dass sie bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt bleiben.
 
Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Ergibt sich keine absolute Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl unter den Bewerbern, die die meisten Stimmen erhalten haben. Gewählt ist dann, wer die größte Stimmenzahl enthält.

Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

4. Dem Vorstand obliegt die Führung der Vereinsgeschäfte entsprechend dem Vereinszweck, die Ausführung der Beschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.

5. Der 1. Vorsitzende beruft den Vorstand ein, so oft dies erforderlich ist oder 2 seiner Mitglieder es verlangen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder und unter diesen der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind. Die Einladung zu den Vorstandssitzungen erfolgt in der Regel schriftlich. Bei Einbe-
rufung soll der Gegenstand der Beratung bezeichnet werden. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

6. Über jede Versammlung des Vorstandes führt der Geschäftsführer ein Protokoll, in das insbesondere alle Beschlüsse aufzunehmen sind.

7. Der Vorstand ist in eigener Verantwortung tätig und gibt sich selbst eine Geschäftsordnung.

8. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Geschäfte, insbesondere für den juristischen, steuerlichen, finanztechnischen oder organisatorischen Bereich seiner Arbeit besondere Vertreter (§ 30 BGB) zu bestellen.

9. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und erhalten lediglich ihre nachgewiesenen notwendigen Auslagen vergütet.

§ 13 Auflösung
    
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen (§ 11) werden.

2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§ 12). Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an den Verein für Haus- und Krankenpflege Krefeld e.V.

3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
   
§ 14 Inkrafttreten der Satzung
    
Die Satzung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Sie wurde am 18.05.1999 von der Mitgliederversammlung genehmigt.