Sportschießen trainiert Ruhe und Konzentration in jedem Alter – ein Eigenversuch

 




Die innere Einstellung, die Ruhe, das Abschalten und das Vergessen des Tagesgeschehens – alles spielt eine Rolle, wenn es um das Thema Sport-Schießen geht. Und weil diese Dinge auch wichtig für Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind, bietet unser Verein jetzt eine Gruppe „Sport-Schießen“ an. Immer donnerstags treffen sich unsere Schießsportler in der Schießhalle des Bürgerschützenvereins Krefeld – Hüls (BSV).

An diesem Abend kann ich den Sport nicht nur beobachten, sondern auch selber ausprobieren – und erhalte zuerst eine Kurzanweisung von Karl-Heinz Hermanns, dem Zeugwart des BSV: „Wichtig ist das ruhige Zusammenspiel von Auge und Finger. Lassen Sie den Körper schießen. Beim Aufgelegt-schießen führt man das Gewehr von unten in das Ziel hinein, lässt den Körper sacken und schießt beim Ausatmen“. Klingt einleuchtend – dazu muss ich noch darauf achten, dass ich beim Abdrücken den Finger gerade und sauber nach hinten führe, um das Gewehr nicht zu verreißen, dass ich einen festen Stand und einen guten Durchblick durch Diopter und Ringkorn habe… - meine Konzentration ist voll gefordert.

Ich entspanne mich, versuche alles zu beachten und berühre vorsichtig den Abzug meines Luftgewehrs – ein kurzes Andrücken reicht und ich höre das unerwartet leise, trockene „klack“ des Schusses. Die Schiess-Distanz beträgt 10 Meter – und als die Scheibe aus der Entfernung zu mir zurückfährt, sehe ich das Einschussloch nur geringfügig vom Mittelpunkt versetzt. Kurt Janiszewski, der Leiter der Schießsportgruppe beim Verein Sport für betagte Bürger, freut sich – ich buche es eher als Anfänger-Glück. Trotzdem – auch der zweite Schuss sitzt ziemlich gut fast in der Mitte der Scheibe. Da macht sich ein gewisses Triumphgefühl breit – und der nächste Schuss geht prompt sowas von daneben, dass ich schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen bin. Ich entscheide mich wieder für die Rolle der Beobachterin – neben mir stehen Manfred Ruhland, Manfred Apfelhofer und Elke Friedrichs, die alle schon länger in der Gruppe mitmachen und konzentriert schießen und nachladen. Als Munition werden 4,5 mm Diabolos verwendet. Alle sind sich einig, dass der Schießsport auch wirklich ein Sport ist: „Es ist ein Ausgleich, bei dem Körper und Geist, fester Stand, Gleichgewichtssinn, Atmung und hohe Verantwortung gefordert sind – ein mentales und körperliches Training für eine 50-Jährige ebenso gut wie für einen 70-Jährigen“, meint Kurt Janiszewski. In der Regel schießen die Gruppenmitglieder etwa 45 Minuten lang – es wird auf einen Fünfer-Streifen mit fünf Schussbildern geschossen. Ziel ist es, die beste 10 zu treffen. Die Luftgewehre werden vom BSV zur Verfügung gestellt. Nach dem Schießen ist dann immer noch Zeit für ein Schwätzchen untereinander und mit den anderen Schießsportlern in der Klaus-Lauterbach-Halle.

Die Schießgruppe im Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e. V.“ nimmt gerne noch interessierte Neulinge ab 50 Jahre auf – sie können an bis zu drei Abenden zur Probe mitmachen und sich dann entscheiden, ob sie Vereinsmitglied werden. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 3,50 Euro / Monat, dazu kommen monatlich 7 Euro Zusatzkosten für die Nutzung der Schießanlage, der Munition sowie der Aufsicht und Anleitung durch einen erfahrenen Schießmeister. Die Gruppe trifft sich immer donnerstags um 19 Uhr in der Schießhalle, Tönisberger Straße 7 – 9. 

Nadia Joppen

 

Weihnachtsfeier – fröhlich und besinnlich

160 Weihnachtsfeiernde Vereinsmitglieder erlebten einen gemütlichen, besinnlichen und fröhlichen Nachmittag im Krefelder Odeon: Die Weihnachtsfeier im Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld“ fand wieder großen Zuspruch unter den Mitgliedern.

Das Programm war bunt: Sängerin Melanie Arnold und Klaus Klaas (Keyboard) begannen nach Kaffee und Kuchen mit traditionellen Weihnachtsliedern – und die Gäste sangen direkt mit. Nicht fehlen durfte der Besuch des Nikolaus – und seine Ausführungen machten nachdenklich: Der Himmel mache „einen Bogen um den Trump-Tower“ und Weihnachten bedeute vor allem „Lachen und Geschwisterlichkeit neu üben“. Der Nikolaus machte Mut: „Die Welt ist zu retten. Ihr geht euren Weg nie alleine“, betonte er. Die Krefelder Autorin Regine Zweifel trug, am Klavier begleitet von Dr. Beatrix Brägelmann, Lieder und besinnliche Text vor, die eine andere nachdenkliche Note in die Feier brachten, aber auch Hoffnung verbreiteten.

Karin Meincke, die Vorsitzende des Vereins, war im Rückblick zufrieden mit dem Jahresverlauf: Der Verein habe bereits viel für die Weiterbildung der Übungsleiter erreicht, „aber wir suchen auch nächstes Jahr weiter Menschen, die als Übungsleiter mitmachen möchten. Der Verein unterstützt sie ggf. bei den Kosten für den Übungsleiterschein.“

Das im Frühjahr erarbeitete Konzept „Sport mit Gehaltserhöhung“ (gehaltvoll – Sport, der sich lohnt) sei bereits in viele der existierenden Angebote eingearbeitet worden. In 2017 wolle der Verein den Krefeldern stärker ins Bewusstsein rufen, dass sich die Vereinstätigkeit und die Angebote an jeden ab 50 Jahre aufwärts richte: „Wer sich früh bei uns einbringt und Sport treibt, der kann jetzt schon etwas tun, um das Alter fitter und angenehmer zu gestalten, Gemeinsamkeit zu gewinnen und nicht zu vereinsamen“, meint sie.

Dankbar ist Meincke auch für die Unterstützung des Vorstandes in einer ganz anderen Tätigkeit: Zum ersten Mal gibt es auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt dank der Unterstützung der Veranstalter-Familie Thommessen eine Hütte, in der sich während der gesamten fünf Wochen die generationen-übergreifende Hospiz-Arbeit in Krefeld vorstellt und für verschiedene Institutionen Spenden sammelt. „Der Verein Sport für betagte Bürger engagiert sich sehr beim Hospizlauf des Stadtsportbundes und der Vorstand beteiligt sich in einem großen Maße an der Standbesetzung auf dem Weihnachtsmarkt – das ist eine große Hilfe“, so Meincke.


 

BU: Der Vorstand des Vereins „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“ um die Vorsitzende Karin Meincke (links vom Nikolaus) feierte mit den Vereinsmitgliedern eine fröhliche Weihnachtsfeier mit vielen Programmpunkten – wie auf diesem Bild mit Sängerin Melanie Arnold und Klaus Klaas am Keyboard (rechts vom Nikolaus).

Nadia Joppen,

 


Erste Hilfe (kann) Leben retten

Ein Mensch kann nur 3 Minuten ohne „Sauerstoff“ überleben.

So schnell wie ein Erst-Helfer helfen könnte ist der Rettungsdienst nicht. Er braucht nach dem Notruf mindestens 8 Minuten.

Um immer aktuell und fit zu sein, sollte Jeder seine Kenntnisse in Erste-Hilfe immer auffrischen:

-    Wie stelle ich Bewusstsein, Atmung und Kreislauf fest, muss geübt werden.

-    Seitenlage, Lagerung beim Herzinfarkt oder Schlaganfall sind weitere wichtige
     Punkte fürs richtige Helfen vor Ort.

-    Versorgen von Verletzungen nicht zu vergessen

Alle Maßnahmen in der Erste-Hilfe sind „kinderleicht“ und Jeder kann sie erlernen und durchführen.

Es kann Jeden jeder Zeit treffen, und wird man zum Notfall – wenn dann keiner da ist, der hilft – kann das Leben zu Ende sein oder man wird möglicherweise zum Pflegefall.

Das will doch keiner selbst erleben oder miterleben.

Daher nehmen Sie sich (ein wenig) Zeit für das Thema Erste Hilfe.

H. D. Diercks



   

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H O S P I Z  -  L A U F   2 0 1 6

„Im engeren persönlichen Umfeld lernte ich vor einigen Jahren die Hospizarbeit kennen und sehr, sehr schätzen.

 

Deshalb ist für mich die Teilnahme am diesjährigen Hospizlauf eine gute Möglichkeit, diese Arbeit ein klein wenig zu unterstützen.

An diesem herrlichen Spätsommertag starteten am Sonntag, dem 25.09.2016, gegen 11.20 Uhr
120 „betagte Bürger“ auf der Moerser Str. Bei der Registrierung erhielt zuvor jeder ein T-Shirt mit dem Vereinsnamen, natürlich kostenlos.

Auch die älteste Teilnehmerin machte sich mit ihren 89 (!) Jahren auf den knapp 3 km langen Weg zur Jägerstraße. Alle kamen ohne Zwischenfälle kurz nach 12 Uhr am Hospiz an und wurden dort geradezu begeistert empfangen.

Man konnte sich anschließend direkt mit angebotenem Obst, Kuchen, diversen Getränken, aber auch herzhaft mit Bratwurst stärken. Preisschilder habe ich nicht gesehen, wohl aber „Sparbüchsen“.

In angenehmer Atmosphäre vor und auf dem Gelände des Hospizes kam man auch mit Teilnehmern anderer (Sport-) Vereine in Kontakt.

Wer wollte, konnte auch einen Blick in die Räume des Hospizes werfen, ohne in den Verdacht des Gaffens zu geraten.

Als „Lohn“ für die aktive Teilnahme wurden kostenlos T-Shirts verteilt.

Ich bin mir sicher, dass alle Teilnehmer anschließend ein gutes Gefühl hatten. Hatten sie doch durch die vorherige Überweisung der 10.- € Startgeld dazu beigetragen, dass unser Verein immerhin mit 1595.- € die absolut notwendige und sinnvolle Arbeit des Hospiz  unterstützen kann.

Was spricht eigentlich gegen Ihre Teilnahme im nächsten Jahr?

Wenn meine Gesundheit es zulässt, werde ich am „ 7.  Krefelder Hospiz-Lauf“ wieder dabei sein.“

Manfred Hoevel



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Gut Holz, liebe Kegelsportfreunde!

Seit 2003 veranstaltet der Verein Sport für betagte Bürger jedes Jahr für seine Kegelgruppen ein Kegelturnier.

In den ersten beiden Jahren wurde das Turnier für alle Teilnehmer auf einer Kegelbahn (2003 Siebenmorgen, 2004 Freizeittreff) gekegelt. Der Wunsch der Teilnehmer auf den Kegelbahnen zu kegeln die ihnen bekannt waren, wurde ab 2005 ausgeführt.

Einige Damen und Herren der Kegelgruppen haben das Pokalkegeln Zwei - oder Drei mal gewonnen, aber noch nie hintereinander. Der sportliche Ehrgeiz, das Triple zu schaffen, sollte Ansporn genug sein in den nächsten Jahren wieder am Pokalkegeln teilzunehmen. Es wäre schön, wenn sich neue Teilnehmer den vorhandenen Kegelgruppen ( Kegelgruppen des Vereins gibt es in Krefeld und den Stadtteilen ) anschließen würden.

In diesem Jahr haben 75 Teilnehmer am Pokalkegeln teilgenommen, hier die Gewinner.

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Herren: 1. Ingo Hinrichs, 2. Günter Cramm, 3. Robert Kronenberg 

Gruppe: 1. Frau Lewandowski,  
2. Frau Steinke, 3. Frau Stratmann

Damen: 1. Christa Schäfer, 2. Anita Hartmann, 3. Edelgarde Hammes

Der Verein bedankt sich für die aktive Teilnahme, gratuliert allen Gewinnern und hofft auf eine rege Beteiligung im Kegelsport.

Fröhlichkeit, Geselligkeit und Beweglichkeit, was will man mehr. 

Gut Holz

Dieter Koch     
      

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