Hospizlauf mit reger Beteiligung aus unserem Verein

 

 

 

60 beteiligte Sportler aus dem Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“ und eine Spende in Höhe von 1.225 Euro.
Die Begeisterung für den Hospiz-Lauf im September war in unserem Verein wieder groß.
„Ich bin als Vereinsvorsitzende stolz auf unsere engagierten und fitten Mitglieder und als Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld dankbar für diesen Einsatz zugunsten der Hospiz-Arbeit in unserer Stadt“, meint Karin Meincke.

Zum zweiten Mal war unser „Haus 43“ ein Startpunkt für diesen besonderen Sternlauf – nachdem sich auch Mitglieder schon in den Vorjahren an anderen Startpunkten beteiligt hatten.

Organisiert wurde alles von einem Vereins-Team, das Heike Klein und Kalli Ibach koordiniert hatten. Beide sind begeistert von dem Engagement der Vereinsmitglieder: „Es ist eine große Bereitschaft da, den Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie unseren Vereinskameraden“, berichtet Ibach. „Wer verhindert war, hat aber durch eine Spende zum Erfolg unseres Vereins beigetragen.“

Die Strecke von Haus 43 bis zum Ziel ist rund 3 Kilometer lang – damit alle, die wollten, mitmachen konnten, wurde „gewalked“, nicht gelaufen. „Das war aber schon von vornherein klar und hat auch geholfen, dass sich viele das Mitmachen zugetraut haben“, so Ibach. Seit Jahren die älteste Teilnehmerin ist in der Gruppe Irmgard Heithausen, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert hat.

Am Lauftag selber war die Stimmung unter allen Beteiligten wieder toll, „das fing schon bei der Verteilung unserer grünen Vereins-Shirts für alle Teilnehmer an“, erzählt Kalli Ibach.

Für die Vereinsvorsitzende Karin Meincke hat diese Gemeinschaftsaktion über alle Gruppen, Interessen und Jahrgänge hinweg noch eine andere Bedeutung: „Alle tragen diese Aktion gemeinsam – ein 50-Jähriger ebenso wie das Vereinsmitglied in den 80ern. Das verbindet und stiftet eine Identität für unseren Verein. Viele sind sonst vielleicht eher auf die von ihnen genutzten Angebote fokussiert. Das Gemeinschaftserlebnis der Hilfe für andere verbindet in einem weiteren Sinne.“

Insgesamt lässt sich auch über diesen besonderen Lauf wieder eines sagen: Alle, die diese sportliche Herausforderung angegangen waren, hatten im Nachhinein ein gutes Gefühl: In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt rund 800 Sportler im Alter von sechs bis sozusagen „unendlich“ an dem Hospiz-Lauf, den der Stadtsportbund organisiert hatte. Am Ziel wurden alle Sportler mit herzlichem Beifall der Zuschauer begrüßt.

Nadia Joppen


Sportschießen trainiert Ruhe und Konzentration in jedem Alter – ein Eigenversuch

 




Die innere Einstellung, die Ruhe, das Abschalten und das Vergessen des Tagesgeschehens – alles spielt eine Rolle, wenn es um das Thema Sport-Schießen geht. Und weil diese Dinge auch wichtig für Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind, bietet unser Verein jetzt eine Gruppe „Sport-Schießen“ an. Immer donnerstags treffen sich unsere Schießsportler in der Schießhalle des Bürgerschützenvereins Krefeld – Hüls (BSV).

An diesem Abend kann ich den Sport nicht nur beobachten, sondern auch selber ausprobieren – und erhalte zuerst eine Kurzanweisung von Karl-Heinz Hermanns, dem Zeugwart des BSV: „Wichtig ist das ruhige Zusammenspiel von Auge und Finger. Lassen Sie den Körper schießen. Beim Aufgelegt-schießen führt man das Gewehr von unten in das Ziel hinein, lässt den Körper sacken und schießt beim Ausatmen“. Klingt einleuchtend – dazu muss ich noch darauf achten, dass ich beim Abdrücken den Finger gerade und sauber nach hinten führe, um das Gewehr nicht zu verreißen, dass ich einen festen Stand und einen guten Durchblick durch Diopter und Ringkorn habe… - meine Konzentration ist voll gefordert.

Ich entspanne mich, versuche alles zu beachten und berühre vorsichtig den Abzug meines Luftgewehrs – ein kurzes Andrücken reicht und ich höre das unerwartet leise, trockene „klack“ des Schusses. Die Schiess-Distanz beträgt 10 Meter – und als die Scheibe aus der Entfernung zu mir zurückfährt, sehe ich das Einschussloch nur geringfügig vom Mittelpunkt versetzt. Kurt Janiszewski, der Leiter der Schießsportgruppe beim Verein Sport für betagte Bürger, freut sich – ich buche es eher als Anfänger-Glück. Trotzdem – auch der zweite Schuss sitzt ziemlich gut fast in der Mitte der Scheibe. Da macht sich ein gewisses Triumphgefühl breit – und der nächste Schuss geht prompt sowas von daneben, dass ich schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen bin. Ich entscheide mich wieder für die Rolle der Beobachterin – neben mir stehen Manfred Ruhland, Manfred Apfelhofer und Elke Friedrichs, die alle schon länger in der Gruppe mitmachen und konzentriert schießen und nachladen. Als Munition werden 4,5 mm Diabolos verwendet. Alle sind sich einig, dass der Schießsport auch wirklich ein Sport ist: „Es ist ein Ausgleich, bei dem Körper und Geist, fester Stand, Gleichgewichtssinn, Atmung und hohe Verantwortung gefordert sind – ein mentales und körperliches Training für eine 50-Jährige ebenso gut wie für einen 70-Jährigen“, meint Kurt Janiszewski. In der Regel schießen die Gruppenmitglieder etwa 45 Minuten lang – es wird auf einen Fünfer-Streifen mit fünf Schussbildern geschossen. Ziel ist es, die beste 10 zu treffen. Die Luftgewehre werden vom BSV zur Verfügung gestellt. Nach dem Schießen ist dann immer noch Zeit für ein Schwätzchen untereinander und mit den anderen Schießsportlern in der Klaus-Lauterbach-Halle.

Die Schießgruppe im Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e. V.“ nimmt gerne noch interessierte Neulinge ab 50 Jahre auf – sie können an bis zu drei Abenden zur Probe mitmachen und sich dann entscheiden, ob sie Vereinsmitglied werden. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 3,50 Euro / Monat, dazu kommen monatlich 7 Euro Zusatzkosten für die Nutzung der Schießanlage, der Munition sowie der Aufsicht und Anleitung durch einen erfahrenen Schießmeister. Die Gruppe trifft sich immer donnerstags um 19 Uhr in der Schießhalle, Tönisberger Straße 7 – 9. 

Nadia Joppen

 

 

Erste Hilfe (kann) Leben retten

Ein Mensch kann nur 3 Minuten ohne „Sauerstoff“ überleben.

So schnell wie ein Erst-Helfer helfen könnte ist der Rettungsdienst nicht. Er braucht nach dem Notruf mindestens 8 Minuten.

Um immer aktuell und fit zu sein, sollte Jeder seine Kenntnisse in Erste-Hilfe immer auffrischen:

-    Wie stelle ich Bewusstsein, Atmung und Kreislauf fest, muss geübt werden.

-    Seitenlage, Lagerung beim Herzinfarkt oder Schlaganfall sind weitere wichtige
     Punkte fürs richtige Helfen vor Ort.

-    Versorgen von Verletzungen nicht zu vergessen

Alle Maßnahmen in der Erste-Hilfe sind „kinderleicht“ und Jeder kann sie erlernen und durchführen.

Es kann Jeden jeder Zeit treffen, und wird man zum Notfall – wenn dann keiner da ist, der hilft – kann das Leben zu Ende sein oder man wird möglicherweise zum Pflegefall.

Das will doch keiner selbst erleben oder miterleben.

Daher nehmen Sie sich (ein wenig) Zeit für das Thema Erste Hilfe.

H. D. Diercks